Feiertagsgewand/Werktagsgewand


Feiertagsgewand (Faischtagiwont/Zaitngiwont)


Sonntags trugen die Männer früher gewöhnlich lange, enge Hosen aus schwarzem Loden, „a rupfina Pfuat“ (ein Leinenhemd ) und einen „Röck“ aus grauweißem Loden.

Die Frauen trugen ein Mieder und einen „Kietl“ (Kittel) aus schwarzer oder grün gefärbter Wolle. Der weite Faltenrock reichte bis an die Waden; das „Fischta“ (Vortuch) war blau, die Strümpfe weiß, und die Schuhe waren weit ausgeschnitten. Die Form des „Tschöepm“, der engen Joppe mit langen Ärmeln, hat sich öfters verändert.

 










Werktagsgewand
(Weschtagiwont)






Werktagsgewand war sehr einfach gemacht, und bestand aus grobem Loden, aus schlechterer Leinwand oder aus Wolle. Unterhosen kannte man früher im Ahrntal nicht. Die von einheimischen Schustern hergestellten Schuhe, die „Hölza“(Holzschuhe) oder „Knöschpm“(Knospen), bestanden aus einem Oberteil aus Leder und einer nägelbeschlagenen Holzsohle; Um die Schuhe zu schonen, ging man im Sommer üblicherweise barfuß.


© Öffentliche Bibliothek Ahrntal

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Diese Seite wurde am 20. September 2002 aktualisiert.
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